Eine reizvolle Wanderung, die Natur, Geschichte und Spiritualität vereint: Sie beginnt im Dorf Vermogno und führt zum „Ricetto“ von Magnano sowie zum berühmten Kloster von Bose, wobei Sie einen Zwischenstopp an der wunderschönen romanischen Kirche San Secondo einlegen.
Vermogno liegt am Osthang der Serra, der größten Moräne Europas, die im Laufe von über zwei Millionen Jahren durch den Rückzug des Balteo-Gletschers geformt wurde. Nachdem man die Ortschaft hinter sich gelassen hat, führt der Weg hinauf zum Kamm des Hügels bis zum Weiler Belvedere; von hier aus gelangt man über Panoramawanderwege und Nebenstraßen zum Ort Piletta.
Nachdem man einen kleinen Wasserlauf überquert hat, gelangt man zur eindrucksvollen Kirche San Secondo: Dieses aus dem 11. Jahrhundert stammende Bauwerk gilt als eines der bedeutendsten und faszinierendsten Beispiele romanischer Architektur in der Region zwischen dem Biellese und dem Canavese.
Die Route führt anschließend bergauf in Richtung des Ortes Magnano, um dessen historisches „Ricetto“ zu durchqueren – jene befestigte Anlage, die im Mittelalter als geschützter Lagerort für die Ernteerträge und Güter der Gemeinde diente. Von hier aus geht es hinunter zum Kloster von Bose, einer religiösen Gemeinschaft und einem Kulturzentrum von europäischer Bedeutung, das in den 1970er Jahren von Enzo Bianchi gegründet wurde.
Der Rückweg nach Vermogno führt schließlich über die schattigen Wege des großen und üppigen Waldes der Serra und schließt die Rundwanderung in völliger Entspannung ab.
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