Nur unweit von Vermogno eröffnet sich eine Landschaft aus Wasser und Licht, in der sich die Kraft der alten Gletscher mit einer jahrtausendealten Geschichte verflechtet. Der Lago di Viverone, der drittgrößte See des Piemonts, ist ein Juwel am Fuße des Moränenamphitheaters von Ivrea, das einen einzigartigen naturkundlichen Reiz mit einem reichen historischen Erbe verbindet.
Wenn man heute die Ufer des Sees betrachtet, schweift der Blick über das ruhige Wasser des Sees, die dichten Schilfgürtel, in denen zahlreiche Vogelarten leben, und die sanften Hänge, die von den berühmten Erbaluce-Weinbergen bedeckt sind, denen ein außergewöhnlich mildes Mikroklima zugutekommt.
Die Geschichte von Viverone reicht jedoch weit vor unsere Zeit zurück: Am Ostufer des Sees befinden sich die Überreste eines alten Pfahlbaudorfes aus der Bronzezeit, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Unter der Wasseroberfläche liegen die stillen Zeugen einer prähistorischen Gemeinschaft, die diesen Ort bereits vor Tausenden von Jahren zu ihrer Heimat gemacht hatte und uns ein archäologisches Erbe von unschätzbarem Wert hinterlassen hat.




