Eine wunderschöne Radtour, die den Regionalpark Bessa mit den Ufern des Viverone-Sees verbindet und durch die außergewöhnlichen Landschaften führt, die vom einstigen Balteo-Gletscher geformt wurden: eine echte Reise durch die Geschichte der Menschheit und die Entwicklung der Erde.
Die Route beginnt in Vermogno und führt durch eine Landschaft, die stark von riesigen Geröllhalden geprägt ist: das Vermächtnis des imposanten Gold-Tagebaus, der bereits in der Römerzeit betrieben wurde.
Nachdem man das Naturschutzgebiet hinter sich gelassen hat, folgt man dem Verlauf der Serra d’Ivrea auf Pfaden und Nebenstraßen, die tief in den Wald eingebettet sind. Der Abstieg bietet weitläufige Ausblicke und führt zunächst am malerischen Bertignano-See vorbei, bevor man schließlich Roppolo erreicht. Wenn Sie zum Aussichtspunkt der historischen Burg aus dem 10. Jahrhundert hinaufsteigen, können Sie einen spektakulären Blick auf den Lago di Viverone und das gesamte Moränenamphitheater genießen.
Man steigt also in Richtung des historischen Ortskerns von Viverone hinab, bis man das Ufer erreicht – ein kleines, von den Hügeln geschütztes Juwel. Hier, inmitten der Schilfgürtel, die vielen Wasservögeln Schutz bieten, verbirgt sich eine uralte Vergangenheit: Am östlichen Ufer befindet sich nämlich eine bedeutende prähistorische Pfahlbausiedlung, die heute unter dem Schutz der UNESCO steht. Die Seepromenade ist dank eines besonders milden Mikroklimas, das den Anbau der berühmten Erbaluce-Weinberge begünstigt, der perfekte Ort zum Entspannen.
Die Route führt weiter um den See herum bis zu den Pfahlbauten von Azeglio und dann erneut in Richtung des Moränenkamms nach Piverone, einem historischen Dorf an der Via Francigena. Während Sie inmitten atemberaubender Ausblicke an Höhe gewinnen, erreichen Sie Zimone und biegen auf den Feldweg ab, der zum Kloster Bose führt. Von hier aus empfehlen sich zwei kurze Abstecher: einer nach Magnano, um dessen mittelalterliches „Ricetto“ zu bewundern, und der andere zur wunderschönen romanischen Kirche San Secondo.
Schließlich endet die Route mit der Rückkehr nach Vermogno über reizvolle Nebenstraßen, die durch die dichten Wälder der Serra führen.
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